Das Schloss von Bartenstein

Schloss Bartenstein um 1999

Schloss Bartenstein - 1999

Die Herren von Bartenstein hatten auf der Burg seit 1234 ihr Herrschaftszentrum. Nach verschiedenen Besitzern wurde die Burg Mitte des 15. Jahrhunderts Sitz eines hohenlohischen Amtmannes. Während des Bauernkrieges und im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört. Auf einem Bergsporn über der Ette wurden ab 1710 die baufälligen Gebäude zum Schloss für die Grafen von Hohenlohe-Bartenstein umgebaut. Eine der ersten bedeutenden Baumaßnahmen von Graf Philipp Carl zu Hohenlohe-Bartenstein war die Errichtung der katholischen Hofkirche (virtuelle Tour) ab 1712.

Die Hofkirche von Schloss Bartenstein

Sein Sohn, Fürst Carl Philipp zu Hohenlohe-Bartenstein, Reichskammerrichter in Wetzlar, verpflichtete 1760 den 80-jährigen fürstbischöflich-fuldaischen Hofbaumeister Gallasini als Baudirektor nach Bartenstein. Beim barocken Umbau integrierte Gallasini gekonnt ältere Bauelemente und schuf bis 1765 eine eindrucksvolle Dreiflügelanlage. Heute zählt das Bauwerk zu den Paradebeispielen hohenlohischer Barockresidenzen. Der vierstöckige Mittelbau überragt in seiner stärker gegliederten Ausgestaltung die schlichteren Schlossflügel. Das geschnitzte Allianzwappen von Hohenlohe-Limburg über dem Mittelrisalit trug früher Wappenfarben. Vom Eingangsbereich aus schwingt sich eine symmetrisch angeordnete doppelläufige Treppenkonstruktion elegant über zwei Stockwerke zu den Repräsentationsräumen. Nach französischem Vorbild im Sinne eines Place Royale bilden Schloss und Schlossplatz eine Einheit.

Schloss Bartenstein

  Das Schloss ist bewohnt und noch heute im Besitz der Familie Hohenlohe-Bartenstein.
Es kann leider nicht besichtigt werden !!!

Schloss Bartenstein Panorama