Die Stadttore von Bartenstein

Die Stadttore von Bartenstein - Rotes Tor - Rothenburger Tor - Stettener Tor -

Zeichnung: Hanna Scheel - 1938

Bartenstein hatte ursprünglich drei Stadttore. Alle Stadttore wurden von Hofbaudirektor Gallasini geplant und 1767 erbaut. Sie sind repräsentativer Bestandteil der barocken Residenz, die den inneren Stadtbezirk von der Vorstadt abgrenzten. Das Rote Tor, auch Klopfhoftor genannt, führte zum Klopfhof. Das Rothenburger Tor an der Straße nach Rothenburg, nennt man heute Riedbachtor. Das Stettener Tor an der Allee nach Gütbach, heißt heute Gütbachtor.

Rotes Tor, auch Klopfhoftor genanntRotes Tor - Klopfhoftor
Rothenburger Tor, heute RiedbachtorRothenburger Tor - Riedbachtor
Stettener Tor, heute GütbachtorStettener Tor - Gütbachtor

Ursprünglich konnten die Tore abends geschlossen werden um auswärtige Subjecto von der Stadt fernzuhalten. Reisende, die nach der Polizeistunde in die Residenz wollten, mussten in den Gasthäusern jenseits der Tore übernachten. Das waren z.B. das Wirtshaus "zum Kaiser" gegenüber dem Friedhof, oder das Gasthaus "Lamm" am Gütbachtor.

Text:
Anne und Claus Reimann
Bartenstein