Das Klopfhoftor

Die Stadttore von Bartenstein - Das Klopfhoftor, früher Rotes Tor genannte

Das Rote Tor, auch Klopfhoftor genannt, führte zum Klopfhof. Das Tor zum Klopfhof war nach Aussage älterer Mitbürger das prächtigste Tor. Leider wurde es am Ende des 2. Weltkrieges zerstört. Nach der Erbauung wohnte hier ein Gardehusar, er war in diesem Bereich für Recht und Ordnung zuständig. Mechanikus Haag ist als Bewohner ab 1860 genannt, er fertigte den schönen eisernen Brunnen am Hofgarten. Bis zur Zerstörung 1945 besaß die Schlosserfamilie Haßler das Torhaus 100 Jahre lang,. Auf einem historischen Foto des Tores ist der goldene Schlüssel der Schlosserei Hassler zu erkennen. Im Ort lassen sich noch von Haßler geschmiedete Zäune finden. Im Torbogen befand sich ein Stein mit der Inschrift:

Ludovicus
Fürst in Bartenstein
erbaute mich

Klopfhoftor - Inschrift: Ludovicus Fürst in Bartenstein erbaute mich

Der Stein ist seit der Zerstörung verschollen. Vom Tor ist lediglich eine Groteske erhalten, die in der Rückseite der Mauer zum Pfarrhaus eingemauert ist.

Klopfhoftor-Neidkopf-Foto-Rudi-E-HoffarthNeidkopf aus dem Klophoftor - Foto: Rudi E. Hoffarth

 
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Text: 
Anne und Claus Reimann
Bartenstein

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