Das Riedbachtor

Riedbachtor - früher Rothenburgertor genannt

 

Unmittelbar nach der Fertigstellung des Riedbachtores Tores erhielt die Schlossstrasse durch Maurermeister Constantin Nubert eine Pflasterung einschließlich einer mittigen Abflussrinne. Damit war der Ausbau der barocken Stadtanlage abgeschlossen.
 Der Figurenschmuck an seiner Ostseite des Tores zeigt die Büste des Erbauers der Stadtanlage, Fürst Ludwig Leopold, eine Groteske und einen Neidkopf. Früher war das Dach mit einem Turm versehen, der wegen Baufälligkeit um 1850 abgerissen wurde. Die Glocke auf dem Dach sowie die Turmuhr sind neueren Datums.


Rothenburger Tor - heute Riedbachtor

 

Über dem Bogen befand ursprünglich die Amtsdienerwohnung mit der bis ca. 1950 genutzten Arrestzelle. Teile der originalen Ausstattung der Arrestzelle sind noch zu sehen. Einem der Insassen gelang, trotz der Verfolgung durch Metzger Renner mit dem Schlachterbeil, erfolgreich der Ausbruch. Er bohrte sich durch das Fachwerk, gelangte in die Gaststätte zum Grünen Baum, von dort nach Ettenhausen und damit aus dem Bereich der Polizei von Bartenstein. Um Arrestanten zu ärgern, warfen früher Kinder Steine an die Fenster.

In neuerer Zeit wurde das enge Tor von LKW Fahrern mehrfach schwer beschädigt und musste wiederholt renoviert werden.

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Text: 
Anne und Claus Reimann
Bartenstein

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