Rückschau 2012

Sühnekreuze

eine neue Ausstellung im Sandelschen Museum in Kirchberg/Jagst

Bilder von Gerhard Frank, Crailsheim

Sühnekreuze  eine neue Ausstellung im Sandelschen Museum in Kirchberg/Jagst

Insgesamt 111 von ihnen stehen im Landkreis Schwäbisch Hall und Hohenlohekreis noch unauffällig, etwas ungeschlacht und oftmals beschädigt am Wegesrand: die geheimnisumwitterten Sühnekreuze, um die sich im Volksmund allerlei Sagen ranken.

Suehnekreuze-2Ab dem 13. Jahrhundert wurden sie als Buße für einen Totschlag, möglichst in Tatortnähe, aufgestellt. Diese Tradition endete im 16. Jahrhundert.

Gerhard Frank aus Crailsheim, der seit 1988 zuerst mit seinen „Reiher-Bildern“ das Hohenloher Land neu interpretierte, hat von 1995 bis 1998 „vor Ort“ im Landkreis eine Serie von Bildern dieser Sühnekreuze erarbeitet. Mit schwarzer, brauner und roter Acrylfarbe und organischem Material wie Gras, Erde oder Laub hebt er den besonderen Charakter dieser mittelalterlichen Rechtsdenkmale hervor.

Ein Bild aus dieser Reihe hängt seit der Wiedereröffnung des Sandelschen Museums im Flur des ersten Stocks. Nun werden weitere „Sühnekreuz-Bilder“ im Sandel-Saal im Zusammenhang zu sehen sein.
 

Info:  Die Ausstellung ist vom 14. Oktober 2012 bis 6. Januar 2013 zu sehen.

Öffnungszeiten:    sonn- und feiertags 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr, Führungen nach Vereinbarung

 

Suehnekreuze-3Kontakt:
Sandelsches Museum, Kirchstraße 17, 74592 Kirchberg/Jagst
Tel. über die Stadtverwaltung 07954/9801-0
Internet: www.kirchberg-jagst.de
e-mail: info@kirchberg-jagst.de

 

 

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