60-jähriges Jubiläum Patenschaft zwischen Bartenstein / Württemberg und Bartenstein / Ostpreußen

Nun zum 60zigsten mal jährt sich die im September 1952 gegründete Patenschaft zwischen Bartenstein und der gleichnamigen Stadt Bartenstein in Ostpreußen. Damals im Jahre 1952 hatte Bürgermeister Brauns das erste Treffen in Bartenstein/Württemberg organisiert und über 900 Gäste, die aus dem Landkreis Bartenstein/Ostpreußen stammten, folgten gerne seinem Ruf. Am 18. Juli 1953 folgte dann an der heutigen Gedenkstätte die Aufstellung des Kreuzes als Mahnmal und zu Gedenken der verlorenen Heimat. Im Namen und Auftrag der Ostpreußischen Landsmannschaft wurden von einem Soldaten später noch zwei Eichen links und rechts des Kreuzes gepflanzt. Beim 50-jährigen Jubiläum folgte noch ein Gedenkstein der seither die Gedenkstätte mit ziert.

Nun feierte Bartenstein am 12. Mai 2012 das 60-jährige Jubiläum mit ehemaligen Bartensteiner Ostpreußen. Waren es 1982 noch 300 Gäste die dem Ruf folgten so konnten in diesem Jahr immerhin noch fast 50 Personen teilnehmen. In Anbetracht des inzwischen hohen Alters und zum großen Teil auch weiten Entfernungen ist dies doch eine stolze Anzahl. Bei schönstem Wetter trafen die Gäste um 10 Uhr zu einem kleinen Sektempfang ein, bevor um 11 Uhr der offizielle Festakt folgte. Es konnten viele liebe gute Freunde und treue Besucher der Treffen herzlich begrüßt werden. Manche sind seit dem ersten Treffen dabei und kommen immer wieder gerne.
Den Festakt eröffnete Orstvorsteherin Rose-Marie Nauber mit einer kurzen und herzlichen Begrüßung, dem folgten Worte von Bürgermeister Klemens Izsak und Christian von der Groeben.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen begab man sich zum Grab von Bürgermeister Brauns um dort zum Dank und Andenken einen Gruß niederzulegen. Beim anschließenden Besuch der Gedenkstätte am Ostkreuz wartete bereits die Sängergemeinschaft Bartenstein / Ettenhausen die den feierlichen Anlass mit Ihrem Gesang umrahmten. Nach einigen Worten durch Frau Gruhler aus Ettenhausen legte Herr von der Groeben einen Kranz am Mahnmal nieder. Frau Krieger aus Bad Mergentheim erzählte noch als Zeitzeugin aus der Geschichte, bevor es zurück zur Mehrzweckhalle ging.
Bei Kaffee, Kuchen und Getränken konnten dort Gespräche geführt, Erinnerungen ausgetauscht oder einfach nur „geschabbert“ werden, was alle gerne taten. Der Nachmittag verging kurzweilig und viel zu schnell bevor die Gäste sich von einem gelungenen und in bester Erinnerung bleibenden Festtag verabschiedeten und dabei versprachen beim nächsten mal wiederzukommen.

Text:
Heiderose Munz

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Bilder vom Fest folgen....

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