Bruno Seeber 80

Neue Ausstellung im Sandelschen Museum in Kirchberg an der Jagst

Kirchberg Jagst - Neue Sonderausstellung im Sandelschen Museum „Bruno Seeber 80“

Bruno Seeber wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Da ist es an der Zeit, seine Arbeiten einmal einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.

Bruno Seeber ist 1966 von Köln nach Hohenlohe gekommen und hat seitdem bis 2008 in der Schloss-Schule Kirchberg als Kunsterzieher gearbeitet. 1971 ist Herr Baumann vom Kunstverein Heilbronn auf Bruno Seeber, der zu dieser Zeit seine ersten Klangobjekte gebaut hatte, aufmerksam geworden und hat ihn zur Teilnahme an der Ausstellung „licht, bewegung, farbe, mechanische und optische kinetik“ eingeladen. Bruno Seeber war mit zwei Arbeiten vertreten. Von da an hat er ständig an den Objekten gearbeitet, die Optik und Akustik miteinander verbinden. Das Ergebnis sind senkrechte Kästen, die farblich gestaltet sind und klanglich durch die unterschiedlich behandelten Nägel variieren. Neben den Klangobjekten sind in der Ausstellung auch Gemälde, Zeichnungen und Objekte, teilweise aus Fundstücken, zu sehen. Klingende Nagelobjekte von Bruno Seeber findet man u. a. in Kirchberg, Schwäbisch Hall, Bönnigheim, Filderstadt, Nürnberg, Karlsruhe, Middelburg, Zoutelande und auf der Seiser Alm. 

Am 23. April 2020 um 20.00 Uhr hält Bruno Seeber im Sandelschen Museum in Kirchberg, begleitend zu seiner Ausstellung, einen Vortrag unter dem Titel „Kunst am Ende, ein Streifzug durch die Kunstgeschichte unter dem Aspekt der Akzeptanz des zeitgenössischen Schaffens“. Am 12. April 2020 und am 10. Mai 2020 führt Bruno Seeber um 15.30 Uhr durch die Ausstellung.

Info: Die Ausstellung ist vom 29. März 2020 bis zum 12. Juli 2020 immer sonntags und an Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Eine öffentliche Vernissage findet wegen des Corona-Bevölkerungsschutzes dieses Mal nicht statt.

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